TARIFRUNDE METALL- UND ELEKTROINDUSTRIE

Ab 3. Mai Warnstreiks in den Schaumburger Metallbetrieben

In der Tarifrunde für die niedersächsische Metallindustrie fordert die IG Metall 6,5 % für 12 Monate und mehr Mitsprache der Betriebsräte bei der Leiharbeit. Zu dem fordert die IG Metall die unbefristete Übernahme der Auszubildenden zum Regelfall zu machen. Das bisherige Angebot der Arbeitgeber weist die IG Metall als völlig unzureichend zurück.

Es beinhaltet eine Entgelterhöhung von 3%, bei einer Laufzeit von 14 Monaten, was auf 12 Monate umgerechnet 2,57% ausmacht. Mehr Mitbestimmung der Betriebsräte bei der Leiharbeit wird genauso wie die unbefristete Übernahme der Auszubildenden von den Arbeitgebern abgelehnt. Stattdessen legten die Arbeitgeber Gegenforderungen zur Ausweitung der Möglichkeiten von befristeten Arbeitsverhältnissen sowie einer Erhöhung der Quote von Beschäftigten mit 40 Stunden Verträgen von 18 auf 30% eines Betriebes auf den Tisch.

 

Thorsten Gröger, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Nienburg-Stadthagen: „Das Angebot der Arbeitgeber ist völlig inakzeptabel. Ärgerlich ist auch dass sie zu weiteren Verhandlungen innerhalb der Friedenspflicht nicht bereit waren. Wir werden jetzt mit Warnstreiks Druck auf die Arbeitgeber machen.“

 

Die IG Metall ruft für Donnerstag, den 3. Mai 2012 zunächst die Beschäftigten der Schaumbur-ger  Firmen Borneman, Hautau, Lühr und Faurecia zu Warnstreiks auf.

 

Bei Faurecia wird gegen 12.30 Uhr eine Kundgebung vor dem Haupttor stattfinden.

Aktuelles
01.05.2012

 
 
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